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therapeutische praxis für kinder und jugendliche 
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Welche Veränderungen sind möglich? - Therapien

Die vertrauensvolle Zusammenarbeit von Therapeutin und Familie ist für die dargestellten Therapien eine wesentliche Grundlage und sollte therapiebegleitend erfolgen.


einsMototherapie zweiSpieltherapie dreiIntegrative Lerntherapie
einsMototherapie
 

Das mototherapeutische Behandlungskonzept (nach E.J. Kiphard) ist eine ganzheitliche Therapieform, die gezielt für die Behandlung von Wahrnehmungs- und Bewegungsstörungen, von sozialen und emotionalen Auffälligkeiten im Kindesalter eingesetzt wird.

Die Mototherapie ist handlungsorientiert und arbeitet entwicklungsorientiert mit konkreten körper- und bewegungsbezogenen Interaktionen. Diese Therapie grenzt sich von funktionalen Therapiekonzepten ab.


Für die Mototherapie ist die ärztliche Indikation entscheidend. Erst die genaue Diagnostik des einzelnen Kindes ermöglicht die Konzeption therapeutischer Maßnahmen. Diese können mehr neuropysiologischer oder psychotherapeutischer Art sein.

Ziel meiner therapeutischen Arbeit ist es, den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, neue Erfahrungen in Mathematik und Deutsch (Lesen und Schreiben) zu machen.

Ich möchte Vorbehalte und Blockaden gegenüber diesen Fächern abbauen, Kindern und Jugendlichen neue Freude in beiden Lernbereichen vermitteln, damit sie wieder erfolgreich und mit Lust am Unterricht teilnehmen können.

zweiPersonenzentrierte Kinderspieltherapie
 

Die personenzentrierte Kinderspieltherapie (nach V. Axline) geht davon aus, dass jeder Mensch Grundbedürfnisse wie z. B. das Verlangen nach Selbstverwirklichung und positiver Zuwendung in sich trägt.

Sie geht von der Annahme aus, dass jedem Menschen Grundbedürfnisse wie z.B. nach Selbstverwirklichung und positiver Zuwendung innewohnen.

Die therapeutische Arbeit verfolgt das Ziel, die Persönlichkeit des Kindes zu stärken und wachsendes Selbstvertrauen anzubahnen. Das Kind soll erlernen, sein Verhalten weitgehend selbst zu regulieren. Dies geschieht durch Spiel, Sprache und die Person des /der Therapeut/in. Sie geben der inneren Gefühlswelt des Kindes Raum. Es erfährt, dass seine Gefühle angenommen und seine Handlungen weitgehend gebilligt werden Psychische Spannungen werden abgebaut. Das Kind erfährt im Spiel und im Umgang mit dem/der Therapeut/in neue Antworten auf sein bisheriges Verhalten, so dass es neue, positive Verhaltensweisen aufbauen kann.

dreiIntegrative Lerntherapie
 

Mit Schulbeginn erfährt das Kind, dass "Lernen" ein vielfältiger Prozess ist. Nun muss es sich neuen sozialen Gegebenheiten anpassen, sie evtl. verändern und eine Vielzahl von Informationen über die verschiedenen Sinne aufnehmen, verarbeiten und als eigenes Wissen anwenden.

Dieser Prozess verläuft nicht bei allen Kindern in gleichem Tempo. Daraus können sich in der Schule Schwierigkeiten ergeben, aus denen vielleicht gravierende Lernprobleme erwachsen. Kinder brauchen für ihre individuelle Entwicklung Zeit, Verständnis und im Bedarfsfall gezielte Hilfestellungen innerhalb und außerhalb der Schule.


Hier setzt die Integrative Lerntherapie ein, die sich als eine zeitlich begrenzte, auf wissenschaftlicher Grundlage basierende Lernunterstützung versteht. Sie bezieht sich dabei auf Aussagen und neuere Forschungsergebnisse vor allem der Psychologie, Pädagogik und Medizin und sucht weiterführende Erkenntnisse in den Fächern, in denen die Probleme der Betroffenen besonders deutlich werden. So greift sie in Fragen der Rechenschwäche / Dyskalkulie auf Erkenntnisse der Mathematik zurück, hier insbesondere aus der Didaktik und Methodik der Mathematik für die Grundschule und Sekundarstufe.


Die Integrative Lerntherapie befasst sich mit blockierten und/oder gestörten Lernprozessen unter Berücksichtigung des Lerninhaltes und der Lernmethode. Sie fragt auch nach Auswirkungen gestörter kindlicher Lernprozesse auf Eltern und Lehrkräfte und bezieht diese Erkenntnisse in die Arbeit ein.

Die methodische Arbeit in der Integrativen Lerntherapie ist vom Leistungsstand des einzelnen Kindes abhängig und entsprechend danach auszurichten. Bedeutsam ist es, die Lernstärken eines Kindes zu nutzen, um darauf eine positive Lernstruktur aufbauen zu können. Die Zusammenarbeit mit den Eltern und Lehrkräften ist dafür eine unabdingbare Voraussetzung.


Mein Arbeitsschwerpunkt in der integrativen Lerntherapie ist die Therapie mit rechenschwachen Kindern (Dyskalkulie).

In der Auseinandersetzung mit dem Fachbereich Rechenschwäche / Dyskalkulie gibt es unterschiedliche Denkansätze, so auch eine Vielzahl von Ursachen, Methoden der Diagnostik und Förderungen. In meiner therapeutischen Praxis nutze ich verschiedene anerkannte Konzepte, die für jedes Kind / jeden Jugendlichen und seine Familie individuell ausgewählt werden.


Bereits im Vorschulalter werden Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickelt, die für den Erwerb mathematischer Kompetenzen eine wichtige Voraussetzung darstellen. Aus verschiedenen Gründen kann dieser Entwicklungsprozess zu unterschiedlichen Zeiten gestört sein, so dass sich der Aufbau arithmetischer Grundlagen verzögert und oder nur teilweise entwickelt.

In der Grundschulzeit können sich daraus Probleme ergeben. So fällt es dem Kind beispielsweise schwer

Mengen zu bündeln oder zu zerlegen,
automatisiert rückwärts zu zählen,
sich vom zählenden Rechnen zu lösen.

Zu den Grundlagen eines mathematischen Verständnisses bei Kindern gehören insbesondere

ein angemessener Sprachgebrauch, um ein Verständnis für die mathematische Sprache zu entwickeln,
ein ausgeprägtes räumliches und visuelles Vorstellungsvermögen,
motorische und rhythmische Kompetenz.

In meiner Arbeit mit rechenschwachen Kindern beachte ich die unterschiedlichen

psychologisch begründeten methodischen Zugänge (handlungsorientiert – zeichnerisch – symbolisch)
wie auch verschiedene didaktische Konzepte.

Ergänzung:
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Personen nicht nur von einer isolierten Teilleistungsschwäche z. B. im mathematischen oder Lese-Rechtschreib-Bereich betroffen sein können. Nicht wenige Kinder weisen somit in beiden Bereichen (Deutsch und Mathematik) eine Teilleistungsschwäche auf.
Besonders für diese Kinder biete ich eine integrative Lerntherapie bei dem Erwerb von Lesekompetenzen und/oder Rechtschreibfertigkeiten an.

Die Grundlage ist ein sorgfältiger, handlungs- und entwicklungsorientierter Aufbau unter Berücksichtigung neuropsychologischer Ansätze.


Ziel meiner therapeutischen Arbeit ist es, den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, neue mathematische Erfahrungen zu machen.

Ich möchte ihre Vorbehalte und Blockaden gegenüber dem Fach Mathematik abbauen, ihnen Freude an der Kenntnis mathematischer Zusammenhänge vermitteln, damit sie wieder mit Lust und erfolgreich am Mathematikunterricht teilnehmen können.

Alle Therapien finden einzeln oder in Zweiergruppen statt.


Qualitätssicherung:
Die therapeutische Arbeit wird durch eine regelmäßige externe fachspezifische Supervision (Kinder- und Jugendpsychater/in) unterstützt.
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  Internet: http://www.lerntherapie-staacke.de/ E-Mail: Stand: Juli 2018